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Liebe Verwandte und Freunde!

Frohe Ostern!

Rechtzeitig zum Osterfest haben wir einen neuen Papst.  Gewählt am 13.3. 2013.

Jeden Tag „13“ das ganze Jahr lang – da kann man sich nur retten indem man 13 zur Glückszahl erklärt.  Gehofft hatte ich auf einen jüngeren Papst, unter dem die Kirche mal der Zeit voraus ist.  Es ist anders gekommen:  Gerade in diesem Jahr sind Entwicklungen im Gespräch wie die Entstehung der Welt – Big Bang, oder die Entstehung des Individuellen Lebens auf DNA- Basis.*

Papst Franziskus

Man kann aber auch hoffen, dass die Bescheidenheit des neuen Papstes Zeichen setzt, die mit der großen sich schnell ausweitenden Bedeutung des Islams mithalten kann (Rom – Mekka), oder auch nur mit der Popularität des Protestantismus in USA.  Dabei werde ich erinnert an die Pilgrims, die vor 400 Jahren den Grundstein legten für Nordamerika.  Auch sie bauten auf Bescheidenheit, auf sich selbst verlassen, Gott dienen:  Gods own country –GotteseigenesLand.
Selbstversorgung hieß auch mit Waffen ausgestattet sein, zum Jagen, zur Selbstverteidigung.
150 Jahre nach der Landung der Pilgrims griffen sie zu den Waffen um das Joch der englischen Steuerbehörden abzuwerfen- Unabhängigskeitskrieg durch bewaffnete Bürger.  Das Tragen von Waffen wurde in der amerikanischen Verfassung daraufhin festgeschrieben und bewusst gleich als 2. Artikel.  Wie in der

Pilgrims in Neu England auf dem Wege zur Kirche tragen unbefangen ihre Waffen mit sich

deutschen Verfassung: erster Artikel „die Staatsgewalt geht vom Volke aus“, aber hier sieht die Regierung in die Läufe der Bürger.*Ein jüngerer Papst hätte die Möglichkeit aufgreifen können das Geheimnis der Erbanlagen so auszulegen, dass sie eine göttliche Komponente enthalten, anstatt wie in Vergangenheit zu lange etwa an der Doktrin einer flachen Erde festzuhalten.  Auch „Big Bang“, die Entstehung des Universums vor 13 Milliarden Jahren stellt ein Vakuum dar, das einer Auslegung bedarf.

Symbol fur Einsatz von DNA in der Famileingeschichtsforschung

Die Betonung der Familie in der katholischen Kirche ist auch mein Anliegen.  Mein Website Sippschaftsalbum ist allerdings in den Strudel des deutschen Datenschutzes hinein geraten.  Mit großem Verständnis entferne ich auf Anforderung Bildeinträge.  Gleichzeitig sind alle eingeladen mir Fotos zu schicken und auch eingeladen am 16.4. am Abendessen, anlässlich meines 80. Geburtstags in Rom teilzunehmen.In meiner Website erscheinen jetzt meiner Mutter Erinnerungen in englischer Sprache.  Ich bin überrascht wie fremd es klingt. Es ist meine Absicht, die mir vertraute Welt und ihre Erzählung einem größeren Kreis zugänglich zu machen und indirekt ihren Schreibstil im englischen durchscheinen zu lassen.
Für mich als Ingenieur waren jüngste biotechnische DNA Meldungen interessant:  es ist möglich, das eigene Erbgut durch Auftragen auf einen Mikrochip zu sequenzieren und Verwandtschaftsverhältnisse zu etablieren die jenseits der etwa 1000 Einträge liegen.
DNA hat ein riesiges Datenspeicher-Vermögen.  Das Wissen der Welt passt theoretisch in eine Kaffetasse voll mit DNA.  Die jetzt ausrangierten Disketten waren gerade mal für 5 Jahre stabil ein DNA Speicher für eine Million Jahre.

Professor James Watson und persönliche Buchwidmung für mich

James Watson hat 1962 den Nobelpreis für die Entdeckung des DNA bekommen.  1962 arbeitete ich bei einer Laborfirma in Manhattan und verkaufte Anschauungsmodelle des DNA.  Vor ein paar Jahren lernten Brigitte und ich, James Watson, der auch wie wir auf Long Island lebt, persönlich kennen.Wir freuen uns auf das Osterfest und nehmen die Gelegenheit wahr, zu schreiben.

Gerhard und Brigitte

 

Mein persönlicher grafischer Beitrag zu DNA: RNA stellt man sich vor wie ein Reiβverschluβ der nach der Paarung ein neues DNA bildet, dargestellt als yin yang

Auf der antiken Truhe in meinem Büro erscheint ein modifiziertes yin und yang Motiv das ich als Symbol für Familie auslege