Blick von der Engelsburg
Steve macht die Aufname der Familie, Gerhard macht ein Selfie, St. Peter im Hintergrund

Frohe Weihnachten und alles erdenklich Gute für 2014

Liebe Verwandte und Freunde,

Zunächst möchte ich mich für die vielen Glückwünsche zu meinem 80. Geburtstag bedanken.
Ich kann mich glücklich preisen denn meine Vorväter starben früh.  Seit über 120 Jahren ist keiner mehr so alt geworden wie ich es jetzt bin.

Mein Leben lang war mir die Zahl 13 nicht geheuer.  Aber nun haben wir 2013 fast hinter uns und ich sehe es als ein Glücksjahr:  Keine Krankenhausaufenthalte wie in den letzten paar Jahren.
Aber dafür ein Familientreffen mit allen Familienmitgliedern in Rom zu meinem Geburtstag.  Papst Benedikt hat auch am 16. April Geburtstag, er hatte kurz vor unserem Besuch abgedankt.  Siehe die Vatikan Postkarte auf der Bildseite wo auch Peters Freundin Hannah, Peter als Vogelfreund St. Franzis zeigt.  Wir besuchten Assisi um den neuen Papst Franziskus zu ehren.

Zur Kunst Biennale in Venedig reisten wir dieses Mal mit einem Schiff, auf dem wir übernachteten, das heißt wir brachten unser Hotel mit.
Geld, Gier, Geist heißt es in einer deutschen Zeitung.  Die Biennale Kuratoren stellten es so hin, dass sie wie Moses uns Kunstliebhaber durch das geteilte Meer in Sicherheit bringen.

Technologie beherrscht weiterhin meinen beruflichen Alltag:  wir konnten den Umsatz erheblich verbessern aber nicht die Erträge.
Die Firma Space X schoss vor ein paar Tagen ihren ersten Satelliten preiswerter als alle anderen in eine Erdumlaufbahn.  Wir machten in diesem Jahr Messungen auf Dienstleistungbasis für Space X.

Auch in der Umweltforschung arbeiten wir an der  Vorfront.  Für die Universität von Arizona stellten wir ein Gerät auf, mit dem man die Dünnflüssigkeit von glühendem Salz messen kann für Solar Energiegewinnung.

Nur mit Ägypten wäre es fast schiefgegangen:  das Gerät sollte gerade in dem Moment von unsrem Ingenieur aufgestellt werden, als Mursi entlassen wurde und eine Revolution ausbrach.

Technologie beherrscht auch meinen privaten Alltag:  das iPhone, das ich ständig in meiner Hosentasche trage, machte die Fotos auf der Bildseite und den Text dieses Briefes habe ich direkt in das iPhone gesprochen.  Der Text ist zu 95 % richtig und es ist faszinierend zu sehen wie das gesprochene Wort unmittelbar auf dem iPhone Bildschirm erscheint.  Es ist so einfach jeder sollte es mal versuchen.

Weihnachten kommen Susan und Steve aus North Carolina und wir freuen uns schon auf Florida im Januar, dort werden wir mit der ganzen Familie eine Woche Urlaub machen.

Wir hoffen dass Euch dieser Brief gesund und munter antrifft.

Die besten Wünsche für 2014,

Gerhard und Brigitte